Wenn beide Personen katholisch sind …
… wird der Gottesdienst so gestaltet & gefeiert, wie es in der katholischen Kirche üblich ist.
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… wird der Gottesdienst so gestaltet & gefeiert, wie es in der katholischen Kirche üblich ist.
Empfang In der Regel empfängt der Zelebrant (Priester oder Diakon) das Brautpaar und die Trauzeugen am Kirchenportal und heißt sie willkommen.
Es empfiehlt sich, dass die übrigen Hochzeitsgäste in die Kirche gehen und dort den feierlichen Einzug miterleben.
Einzug Das Brautpaar, seine Trauzeugen und der Zelebrant ziehen in die Kirche ein und werden von festlicher Musik begleitet (Orgelmusik, andere Instrumentalmusik). Ein Lied kann sich anschließen.
Begrüßung Der Zelebrant begrüßt das Brautpaar und die versammelte Gemeinde und führt in die Feier ein.
Kyrie Anschließend stimmt er das Kyrie an. Kyrie-Rufe können eigens für die Feier zusammengestellt werden. Daran kann sich ein Loblied / Gloria anschließen.
Das Tagesgebet (spricht der Zelebrant) schließt den Eröffnungsteil ab.
Lesung und Evangelium können die Brautleute selbst wählen. Ihr Traupriester/-diakon hilft Ihnen ebenfalls gerne weiter.
Eine Lesung stammt aus dem Alten oder Neuen Testament, der Text des Evangeliums aus einem der vier Evangelien. Aus diesen Texten kann der Trauspruch gewählt werden.
Die einzelnen Elemente der Trauung sind in den nächsten Punkten aufgeführt. Dieser Teil der Liturgie beginnt mit der Befragung des Brautpaares und endet mit dem Trausegen.
Die Trauung beginnt mit der Befragung der Brautleute nach der Bereitschaft zur christlichen Ehe.
Hier fragt der Zelebrant das Brautpaar, beginnend mit dem Bräutigam:
Zelebrant: (Name), ich frage Sie: Sind Sie hierher gekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit Ihrer Braut (Name) den Bund der Ehe zu schließen?
Bräutigam: Ja.
Zelebrant: Wollen Sie Ihre Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?
Bräutigam: Ja.
Der Zelebrant richtet dieselben Fragen an die Braut:
Zelebrant: (Name), ich frage Sie: Sind Sie hierher gekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit Ihrem Bräutigam (Name) den Bund der Ehe zu schließen?
Braut: Ja.
Zelebrant: Wollen Sie Ihren Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?
Braut: Ja.
Zelebrant fragt beide:
Zelebrant: Sind Sie beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott Ihnen schenken will und sie im Geist Christi und der Kirche zu erziehen?
Braut und Bräutigam: Ja.
Zelebrant: Sind Sie beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?
Braut und Bräutigam: Ja.
Die Ringe sind ein Symbol für Liebe und Treue, die sich die Partner versprechen.
Der Zelebrant bittet Gott um den Segen für das Paar, das diese Ringe tragen wird und spricht eines der folgenden Segensgebete:
Zelebrant: Herr und Gott, du bist menschlichen Augen verborgen, aber dennoch in unserer Welt zugegen. Wir danken dir, dass du uns deine Nähe schenkst, wo Menschen einander lieben. Segne diese Ringe, segne diese Brautleute, die sie als Zeichen ihrer Liebe und Treue tragen werden und lass in ihrer Gemeinschaft deine verborgene Gegenwart unter uns sichtbar werden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn
Alle: Amen.
Oder:
Zelebrant: Treuer Gott, du hast mit uns einen unauflöslichen Bund geschlossen. Wir danken dir, dass du uns beistehst. Segne diese Ringe und verbinde die beiden, die sie tragen, in Liebe und Treue. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Alle: Amen.
Der Zelebrant fordert das Brautpaar auf, durch das Ja-Wort seinen Ehewillen zu erklären:
Zelebrant: So schließen Sie jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem Sie das Ja-Wort sprechen. Dann stecken Sie einander den Ring der Treue an.
Er fragt zuerst den Bräutigam:
Zelebrant: (Name), ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihre Braut (Name) an als Ihre Frau und versprechen Sie, ihr die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?
Bräutigam: Ja.
Zelebrant: Nehmen Sie den Ring, das Zeichen Ihrer Liebe und Treue, stecken Sie ihn an die Hand Ihrer Braut und sprechen Sie: »Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes«.
Bräutigam: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Zelebrant fragt nun die Braut:
Zelebrant: (Name), ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihren Bräutigam (Name) an als Ihren Mann und versprechen Sie, ihm die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und ihn zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?
Braut: Ja.
Zelebrant: Nehmen Sie den Ring, das Zeichen Ihrer Liebe und Treue, stecken Sie ihn an die Hand Ihres Bräutigams und sprechen Sie: »Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes«. Braut: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Zelebrant als Vertreter der Kirche bei dieser heiligen Feier fordert nun das Brautpaar auf:
Zelebrant: Reichen Sie nun einander die rechte Hand. Gott, der Herr, hat Sie als Frau und Mann verbunden. Er ist treu. Er wird zu Ihnen stehen und das Gute, das er begonnen hat, vollenden.
Der Zelebrant legt die Stola (das Zeichen für sein kirchliches Amt) um die ineinander gelegten Hände des Brautpaares. Er legt seine rechte Hand darauf und spricht:
Zelebrant: Im Namen Gottes und der Kirche bestätige ich den Ehebund, den Sie geschlossen haben.
Der Zelebrant wendet sich an die Trauzeugen und an die übrigen Versammelten und spricht:
Zelebrant: Sie aber und alle, die zugegen sind, nehme ich zu Zeugen dieses heiligen Bundes. »Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.«
Dabei kann der Zelebrant zum Beispiel sprechen:
Zelebrant: Seit dem Mittelalter gehört die Kerze als Symbol der Liebe, die hell und warm macht, zur Trauungsfeier. Mit dem Psalmwort: »Du bist meinem Fuß eine Leuchte und ein Licht auf meinem Weg«, zeigt sie dem Brautpaar Gottes Nähe auf seinem Eheweg. So wie am Hochzeitstag soll die Hochzeitskerze, die ich jetzt an der Osterkerze entzünde, Sie auch bei anderen Familienfesten an die beständige, liebevolle Begleitung Gottes erinnern.
Hier kann ein Lied oder Musikstück folgen.
Der Zelebrant spricht nun den feierlichen Trauungssegen. Er lädt die Versammelten ein zum Gebet für das Brautpaar:
Zelebrant: Lasst uns beten, Brüder und Schwestern, zu Gott, unserm Vater, und ihn um seinen Segen bitten für dieses Brautpaar. Er möge mit seiner Hilfe immer bei ihnen sein, die er heute vereint im heiligen Ehebund.
Heiliger Vater, Schöpfer der Welt, du hast Mann und Frau nach deinem Bilde geschaffen und ihre Gemeinschaft gesegnet. Wir bitten dich für (Name) und (Name), die sich hier im Sakrament der Ehe verbinden.
Dein reicher Segen, Herr, komme herab auf Bräutigam und Braut, und die Kraft des Heiligen Geistes stärke ihre Liebe zueinander.
Lass sie mit Kindern gesegnet sein zu ihrer Freude und zur Freude deiner Kirche.
Gib ihnen die Gnade, dass sie in frohen Tagen dich loben, bei dir Trost finden in der Trauer, deine Hilfe spüren in der Not und bei all ihrem Tun deine Nähe erfahren.
Steh ihnen bei, damit sie dir in der Gemeinschaft der Kirche danken und in der Welt Zeugnis für dich geben.
Gib ihnen ein erfülltes Leben mit ihren Verwandten und Freunden und führe sie nach dieser Zeit zum ewigen Hochzeitsmahl.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Alle: Amen.
In den liturgischen Büchern werden noch weitere Texte für dieses Segensgebet zur Auswahl vorgeschlagen. Dem feierlichen Trauungssegen können Gesang, Orgelspiel oder Instrumentalmusik folgen.
In den Fürbitten betet die versammelte Gemeinde für das Brautpaar, dessen Familien und Freunde, für die lebenden und verstorbenen Angehörigen, aber auch für aktuelle Anliegen. Die einzelnen Bitten können von verschiedenen Hochzeitsgästen gesprochen werden.
Vater unser Auf die Einladung des Zelebranten hin singen oder sprechen alle gemeinsam das Gebet des Herrn.
Schlussgebet und Segen Zum Abschluss der Feier kann ein festliches Lied gesungen werden. Der Segen kann vor oder nach diesem Lied vom Zelebranten erteilt werden. Daran anschließend zieht das Brautpaar aus der Kirche aus in einen hoffentlich festlichen Tag und ein glückliches gemeinsames Leben.
Ein Lied zur Bereitung der Gaben wird gesungen.
Anschließend betet der Priester das Gabengebet und das große Lobgebet (Präfation).
Ein Heilig-Lied folgt, bevor der Priester das Hochgebet mit den Wandlungsworten spricht.
Die Gemeinde betet das Vaterunser. Es folgt der Friedensgruß. Daran schließt sich die Kommunionfeier an. Braut und Bräutigam und gegebenenfalls die übrigen Feiernden empfangen Leib und Blut Christi in Brot und Wein. Zur Kommunion kann ein Lied oder Musikstück gespielt werden.
Nach dem Schlussgebet folgt der Segen, evtl. ein festliches Lied und der Auszug.